WISSEN FÜR VERKÄUFER

Unterlagen für den Hausverkauf – Ihre komplette Checkliste für Hannover & Region.

Fehlende Dokumente verzögern den Verkauf und kosten Vertrauen. Wir zeigen Ihnen, was Sie brauchen – und beschaffen es für Sie.

Kostenlos · Unverbindlich · Unterlagenbeschaffung inklusive

Warum die Aufbereitung der Verkaufsunterlagen über Ihren Erfolg entscheidet

Die Anforderungen von Banken an die Finanzierungsunterlagen sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Was früher eine Formalität war, ist heute ein echtes Nadelöhr: Ohne vollständige, korrekte Unterlagen verweigert die Bank die Finanzierungszusage – und ohne Finanzierungszusage kein Käufer.

Trotzdem wird die Unterlagenaufbereitung von vielen Eigentümern unterschätzt. Das Ergebnis: Der Verkaufsprozess verzögert sich um Wochen, Käufer verlieren das Vertrauen oder springen ganz ab. Im schlimmsten Fall platzt ein Verkauf kurz vor dem Notar, weil ein Dokument fehlt.

Die gute Nachricht: Wenn Sie die Unterlagen frühzeitig und professionell zusammenstellen, strahlt das Kompetenz aus – und beschleunigt den gesamten Prozess. Genau dabei unterstützen wir Sie.

Checkliste: Welche Unterlagen brauchen Sie für den Hausverkauf?

Die folgende Liste enthält alle Dokumente, die Sie für einen reibungslosen Verkauf in Hannover und der Region benötigen. Nicht alle sind in jedem Fall nötig – wir klären im Erstgespräch, welche für Ihre Immobilie relevant sind.

Pflicht-Unterlagen

Grundbuchauszug (nicht älter als 3 Monate)
→ Bezugsquelle: Amtsgericht oder online über das Grundbuchportal
→ Kosten: ca. 10–20 €

Energieausweis (gültig, nicht älter als 10 Jahre)
→ Bezugsquelle: Energieberater oder über Ihren Makler
→ Kosten: 50–500 € je nach Art
→ Wichtig: Ohne gültigen Energieausweis ist ein Verkauf nicht zulässig. Es drohen Bußgelder von bis zu 10.000 €. Der Ausweis muss bereits bei der ersten Besichtigung vorliegen.
Mehr dazu: Energieausweis beim Hausverkauf

Grundrisse und Wohnflächenberechnung
→ Bezugsquelle: Bauakte beim Bauamt, Architekt oder Vermesser
→ Kosten: variiert, Bauakteneinsicht oft kostenfrei
→ Achtung: Gerade bei älteren Immobilien sind Wohnflächenberechnungen häufig nicht nach aktueller DIN-Norm erstellt – oder fehlen komplett. Banken akzeptieren veraltete oder fehlende Berechnungen nicht mehr. In solchen Fällen muss eine neue Berechnung durch einen Vermesser oder Architekten erstellt werden. Wir koordinieren das für Sie.

Flurkarte / Lageplan
→ Bezugsquelle: Katasteramt
→ Kosten: ca. 15–50 €

Baulastenverzeichnis-Auskunft
→ Bezugsquelle: Bauaufsichtsbehörde
→ Kosten: ca. 15–50 €

Sanierungshistorie

Nachweise über Modernisierungen und Sanierungen

Sowohl Käufer als auch deren finanzierende Bank interessieren sich besonders für die Beschaffenheit des Hauses: Welche Sanierungen wurden in den letzten Jahren durchgeführt – und welche seit Bestehen der Immobilie?

Stellen Sie zusammen:
→ Rechnungen und Auftragsbestätigungen von Handwerkern
→ Dokumentation von Dachsanierung, Heizungstausch, Fenstertausch, Rohrleitungen
→ Nachweise über energetische Sanierungen (Dämmung, Solarthermie, Wärmepumpe)
→ Fotos vom Zustand vor und nach der Sanierung (falls vorhanden)

Warum das wichtig ist: Banken kalkulieren den Beleihungswert einer Immobilie auch anhand des Sanierungszustands. Fehlende Nachweise führen zu einer niedrigeren Bewertung durch die Bank – und damit zu einer geringeren Finanzierungszusage für den Käufer. Das kann den Verkaufspreis drücken.

Unser Tipp: Auch wenn keine Rechnungen mehr vorhanden sind, hilft eine schriftliche Aufstellung mit Zeitraum und Art der Maßnahme. Wir unterstützen Sie dabei, diese Historie zusammenzustellen.

Bei Eigentumswohnungen zusätzlich

→ Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung
→ Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen
→ Aktueller Wirtschaftsplan und Hausgeldabrechnung
→ Instandhaltungsrücklagenstand
→ Beschluss-Sammlung der WEG

Aufteilungspläne / Geschosszeichnungen
→ Zeigen die genaue Zuordnung der Wohneinheit im Gesamtgebäude
→ Bezugsquelle: Oft beim Amtsgericht hinterlegt (zusammen mit der Teilungserklärung)
→ Müssen häufig erst angefordert werden – wir übernehmen das für Sie

Weitere empfohlene Unterlagen

→ Baupläne und Baugenehmigung
→ Betriebskostenübersicht der letzten 2–3 Jahre
→ Versicherungsnachweise (Gebäudeversicherung)
→ Mietverträge (bei vermieteten Objekten)

Unser Netzwerk beschafft, was Ihnen fehlt

Die wenigsten Eigentümer haben alle Unterlagen griffbereit – und das ist völlig normal. Gerade bei Immobilien, die seit Jahrzehnten in Familienbesitz sind, fehlen Grundrisse, Wohnflächenberechnungen oder Sanierungsnachweise.

Genau dafür haben wir ein eingespieltes Netzwerk aus Vermessern, Energieberatern und Sachverständigen. Was wir konkret für Sie übernehmen:

→ Anfragen an das Bauamt (Bauakte, Grundrisse, Baugenehmigungen)
→ Anfragen an die Hausverwaltung (WEG-Unterlagen, Protokolle, Wirtschaftsplan)
→ Anfragen an das Amtsgericht (Grundbuchauszug, Aufteilungspläne)
→ Koordination mit Energieberatern (Erstellung des Energieausweises)
→ Beauftragung von Vermessern (neue Wohnflächenberechnung nach DIN)

Sie müssen nicht selbst von Amt zu Amt laufen. Wir sammeln alles, prüfen auf Vollständigkeit und stellen Ihre Verkaufsmappe zusammen – bevor der erste Interessent kommt.

Gut vorbereitet in den Verkauf starten

Vollständige Unterlagen sind die Basis für einen reibungslosen Verkauf. Im Erstgespräch klären wir, welche Dokumente für Ihre Immobilie relevant sind und welche wir für Sie beschaffen.

Oder direkt anrufen: 05105 591 46 01

Häufige Fragen zu Unterlagen beim Hausverkauf

Mindestens: Grundbuchauszug, Energieausweis, Grundrisse mit Wohnflächenberechnung, Flurkarte und eine Baulastenauskunft. Bei Eigentumswohnungen kommen Teilungserklärung, Aufteilungspläne, WEG-Protokolle und Wirtschaftsplan hinzu. Zusätzlich empfehlen wir eine Sanierungshistorie – Banken fragen heute gezielt danach.
Oft nicht. Banken akzeptieren zunehmend nur Berechnungen nach aktueller DIN-Norm. Bei älteren Immobilien sind die Wohnflächenberechnungen häufig veraltet oder entsprechen nicht dem aktuellen Standard – manchmal fehlen sie komplett. In solchen Fällen muss eine neue Berechnung durch einen Vermesser erstellt werden. Wir koordinieren das für Sie.
Die Bank des Käufers kalkuliert den Beleihungswert Ihrer Immobilie auch anhand des Sanierungszustands. Nachweise über durchgeführte Sanierungen – Dach, Heizung, Fenster, Leitungen – können den Beleihungswert erhöhen und damit die Finanzierungszusage erleichtern. Fehlende Nachweise führen zu einer vorsichtigeren Bewertung.
Die Kosten für die einzelnen Dokumente liegen in der Regel zwischen 100 und 300 Euro insgesamt. Der größte Posten ist der Energieausweis. Falls eine neue Wohnflächenberechnung nötig ist, kommen die Vermessungskosten hinzu. Die Unterlagenbeschaffung ist Teil unserer Verkaufsleistung.
In der Regel 2–4 Wochen, wenn man frühzeitig beginnt. Anfragen an Bauämter, Amtsgerichte und Hausverwaltungen haben unterschiedliche Bearbeitungszeiten. Wir empfehlen, die Unterlagenbeschaffung parallel zur Wertermittlung zu starten – so verlieren Sie keine Zeit.
Fehlende Unterlagen verzögern den Verkauf und verunsichern Käufer. Banken können die Finanzierung verweigern, wenn z.B. die Wohnflächenberechnung fehlt oder der Energieausweis nicht vorliegt. Im schlimmsten Fall platzt ein Verkauf kurz vor dem Notar – und Sie müssen den gesamten Prozess von vorn beginnen.
Google-Bewertung★★★★★
4.9
in 2025 vermittelter Kaufpreis
12 + Mio.
Jahre Erfahrung
25 +
Exposé-Aufrufe p.a
Ø 40000

Das sagen unsere Kunden

Best Property Agent 2025 Auszeichnung
Direkt beraten lassen: 05105 591 46 01